ULA fordert Ende der Doppelverbeitragung


Unser Dachverband ULA unterstützt die Forderungen nach einem Abbau der Doppelverbeitragung von Betriebsrenten. Diese sei rentenpolitisch fragwürdig und würde als ungerecht empfunden. Stattdessen solle man zum normalen Beitragssatz für den Arbeitnehmeranteil zurückkehren. Gleichzeitig gelte es, die Anreize für die private Vorsorge zu stärken und die bisherige Freigrenze für beitragspflichtige Einnahmen versicherungspflichtig Beschäftigter zu einem Freibetrag umzuwandeln. "Ein mutiges Bekenntnis der Parteien zur Stärkung der Betrieblichen Altersversorgung wäre dabei ein wichtiger Schritt“, bekräftigt ULA-Präsident Roland Leroux.

Die ausführliche Stellungnahme der ULA finden Sie hier.

Hände weg vom Kündigungsschutz!


Als „Irrweg“ bezeichnen die Vereinigung der deutschen Führungskräfteverbände (ULA) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) das Vorhaben der Bundesregierung, den Kündigungsschutz für einzelne Berufsgruppen einzuschränken.

ULA und DGB halten diesen Vorstoß der Großen Koalition für verfassungswidrig und auch sozialpolitisch nicht zu rechtfertigen, wie sie in einem gemeinsamen Brief an die Kanzlerin bekräftigen. Ein solches Vorhaben sei weder im Sinne der Beschäftigten in Deutschland noch im Interesse der deutschen Wirtschaft im Wettbewerb um die besten Köpfe. Repräsentative empirische Untersuchungen zeigten, dass sich Beschäftigte hierzulande eher einen Ausbau des Kündigungsschutzes, nicht jedoch seinen Abbau wünschen. Auch im internationalen Vergleich gewinne der Standort Deutschland gerade durch die Schutzstandards des deutschen Arbeitsrechts auch für Fach- und Führungskräfte an Attraktivität. Zudem würde eine Lockerung des Kündigungsschutzes das Einstellungsverhalten der Arbeitgeber überhaupt nicht positiv beeinflussen, wie zahlreiche Erhebungen belegen.

Lesen Sie hierzu mehr im Handelsblatt-Artikel „Brexit – Streit über Banker-Kündigungsschutz“ vom 10.09.2018.
Die Position der ULA finden Sie hier.

ULA fordert abgestimmtes Gesamtkonzept für Rente


Die ULA warnt beim Rentenpaket der Koalition vor einem Rutschbahneffekt hin zu einer steuerfinanzierten Rente. Um Fehlentwicklungen bei der Reform der gesetzlichen Rentenversicherung verhindern zu können, ist nach Meinung von ULA-Präsident Dr. Roland Leroux „…ein abgestimmtes Gesamtkonzept für eine Altersversorgung [nötig], die aus allen drei Säulen schöpft. „Die große Koalition sollte ihre historisch vielleicht letzte Chance ergreifen, hier die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen.“ Der derzeitige Rentenentwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales lege „die wahren Kosten und Risiken für künftige Generationen und den Wirtschaftsstandort [nicht] offen…“. Die ULA empfiehlt, das Inkrafttreten des Entwurfs bis zum Vorliegen der Ergebnisse der Rentenkommission im Jahr 2020 auszusetzen.

Den ausführlichen Artikel zum Thema finden Sie hier.

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