ULA ruft zur Europawahl auf

 

Am 20. Mai 2019 sind fast eine halbe Milliarde Europäer aufgerufen, ein neues Europäisches Parlament zu wählen. Unser Dachverband ULA versteht sich in seiner Rolle als politische Stimme der Führungskräfte in Deutschland als Unterstützer des Projekts EU. Die Europäische Union steht in den heutigen Zeiten durch einen angespannten internationalen Kontext und Angriffe populistischer Kräfte vor großen Herausforderungen. Aus Sicht der ULA müssen Anhänger der größten Demokratie der Welt auf dem gesamten Kontinent zusammenstehen. Daher ruft unser Dachverband zur Wahl von Parteien auf, die zu einem konstruktiven Weiterbau am gemeinsamen Europa beitragen wollen. Eine Vereinigung in einem gemeinsamen, gleichberechtigten institutionellen Rahmen wie der Europäischen Union sei das einzige Gegenmittel, um den globalen Kontext mit seinem wirtschaftlichen Wettbewerb, den geopolitischen Spannungen und den Umweltbedrohungen etwas entgegen setzen zu können. Lesen Sie hier den Beitrag in den aktuellen ULA-Nachrichten. Hier finden Sie Positionspapier unseres europäischen Dachverbands CEC European Managers 'A Europe that lasts'.

Piloten werden Mitglied im Dachverband der Führungskräfte

 

Der Verband der Piloten und Flugingenieure „Vereinigung Cockpit“ (VC) ist dem Dachverband der deutschen Führungskräfteverbände (ULA) als Mitglied beigetreten. Beide Verbände wollen künftig in der politischen Interessenvertretung zusammenarbeiten. Die ULA bündelt als Dachverband und Führungskräfte-Netzwerk künftig die Interessen von über 70.000 Mitgliedern, die in 17 Mitgliedsverbänden organisiert sind. Die Vereinigung Cockpit ist der Verband der Piloten und Flugingenieure in Deutschland. Sie vertritt die Interessen von heute rund 9.600 Cockpitbesatzungsmitgliedern aus allen deutschen Flugbetrieben, auch schon während ihrer Ausbildung. Die wesentlichen Ziele der VC sind die Mitwirkung am Wohl der Zivilluftfahrt sowie die Wahrung und Verfolgung der berufs- und tarifpolitischen Interessen ihrer Mitglieder.
Lesen Sie hierzu mehr im Artikel vom 28.01.2019 in der FAZ. Die Pressemitteilung der ULA finden Sie hier.

ULA fordert Ende der Doppelverbeitragung


Unser Dachverband ULA unterstützt die Forderungen nach einem Abbau der Doppelverbeitragung von Betriebsrenten. Diese sei rentenpolitisch fragwürdig und würde als ungerecht empfunden. Stattdessen solle man zum normalen Beitragssatz für den Arbeitnehmeranteil zurückkehren. Gleichzeitig gelte es, die Anreize für die private Vorsorge zu stärken und die bisherige Freigrenze für beitragspflichtige Einnahmen versicherungspflichtig Beschäftigter zu einem Freibetrag umzuwandeln. "Ein mutiges Bekenntnis der Parteien zur Stärkung der Betrieblichen Altersversorgung wäre dabei ein wichtiger Schritt“, bekräftigt ULA-Präsident Roland Leroux.

Die ausführliche Stellungnahme der ULA finden Sie hier.

Hände weg vom Kündigungsschutz!


Als „Irrweg“ bezeichnen die Vereinigung der deutschen Führungskräfteverbände (ULA) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) das Vorhaben der Bundesregierung, den Kündigungsschutz für einzelne Berufsgruppen einzuschränken.

ULA und DGB halten diesen Vorstoß der Großen Koalition für verfassungswidrig und auch sozialpolitisch nicht zu rechtfertigen, wie sie in einem gemeinsamen Brief an die Kanzlerin bekräftigen. Ein solches Vorhaben sei weder im Sinne der Beschäftigten in Deutschland noch im Interesse der deutschen Wirtschaft im Wettbewerb um die besten Köpfe. Repräsentative empirische Untersuchungen zeigten, dass sich Beschäftigte hierzulande eher einen Ausbau des Kündigungsschutzes, nicht jedoch seinen Abbau wünschen. Auch im internationalen Vergleich gewinne der Standort Deutschland gerade durch die Schutzstandards des deutschen Arbeitsrechts auch für Fach- und Führungskräfte an Attraktivität. Zudem würde eine Lockerung des Kündigungsschutzes das Einstellungsverhalten der Arbeitgeber überhaupt nicht positiv beeinflussen, wie zahlreiche Erhebungen belegen.

Lesen Sie hierzu mehr im Handelsblatt-Artikel „Brexit – Streit über Banker-Kündigungsschutz“ vom 10.09.2018.
Die Position der ULA finden Sie hier.

ULA fordert abgestimmtes Gesamtkonzept für Rente


Die ULA warnt beim Rentenpaket der Koalition vor einem Rutschbahneffekt hin zu einer steuerfinanzierten Rente. Um Fehlentwicklungen bei der Reform der gesetzlichen Rentenversicherung verhindern zu können, ist nach Meinung von ULA-Präsident Dr. Roland Leroux „…ein abgestimmtes Gesamtkonzept für eine Altersversorgung [nötig], die aus allen drei Säulen schöpft. „Die große Koalition sollte ihre historisch vielleicht letzte Chance ergreifen, hier die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen.“ Der derzeitige Rentenentwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales lege „die wahren Kosten und Risiken für künftige Generationen und den Wirtschaftsstandort [nicht] offen…“. Die ULA empfiehlt, das Inkrafttreten des Entwurfs bis zum Vorliegen der Ergebnisse der Rentenkommission im Jahr 2020 auszusetzen.

Den ausführlichen Artikel zum Thema finden Sie hier.

Verband Fach- und Führungskräfte e.V. (VFF)

Mohrenstraße 11-17
50670 Köln
Telefon 0221-1600 - 180
e-Mail info@vff-online.de

Kaiserdamm 31
14057 Berlin
Telefon 030-306963-0
Telefax 030-306963-13
e-Mail info@vff-online.de

Kontaktformular

Kontaktformular