Nachahmung erwünscht: Wuppertaler Opernintendant und Instituts-Präsident tauschen Arbeitsplätze

Wirkungsvoller Rollentausch: Unter dem Motto ‚Wechsel/Wirkung‘ tauschten Berthold Schneider, Intendant der Oper Wuppertal, und Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts, im März 2019 für 3 Wochen ihre Ämter. Das Ziel: Eine gegenseitige Inspiration und das Initiieren einer nachhaltigen Organisationsentwicklung. Ein Wechsel des Blickwinkels also, der weit über das Beobachten der Abläufe der jeweils anderen Organisation hinausging: Die Leiter beider Institutionen wollten mit dem Projekt ihr Führungsverständnis, ihre eigenen Arbeitsprozesse und -ziele anhand der gemachten Erfahrungen neu betrachten. „Wenn man etwas verändern will, muss man bei sich anfangen. Das bedeutet auch, die eigene Komfortzone zu verlassen und etwas zu wagen. Ein fragender Blick von außen auf Routinen und ungeschriebene Gesetze kann neue Sichtweisen und Denkprozesse ermöglichen“, erklärt Berthold Schneider.

Mühe hat sich dank positiver Effekte gelohnt

Hinter dem Ämtertausch steckt aber auch der Wille, beide Institutionen zu motivieren, ihre Organisationskultur und -prozesse zu reflektieren. Nach den 3 Wochen ziehen die beiden Führungskräfte eine positive Bilanz. „Wechsel/Wirkung war eine der größten Herausforderungen meiner bisherigen beruflichen Laufbahn. Mich in einem Umfeld zu bewegen, dessen Inhalte mir nur bedingt bekannt sind, und dort mit den richtigen Fragestellungen bei mir und den Mitarbeitenden Prozesse auszulösen, war Extremsport. Im Gegenzug habe ich in der Interaktion mit dem hochmotivierten Team des Wuppertal Instituts Erfahrungen sammeln können, die mich auf lange Zeit prägen werden“, erzählt Opernintendant Berthold Schneider. Prof. Dr. Uwe Schneidewind ergänzt: „Ein solcher Tausch ist voraussetzungsvoll, für sich persönlich, aber auch für die beteiligten Organisationen. Die ausgelösten Effekte sind die Mühe aber auf jeden Fall wert. Für unsere Arbeit an einer „Zukunftskunst“ zum besseren Verständnis gesellschaftlicher Veränderungsprozesse hat der Einblick in die Oper oder in das Wuppertal Institut einen großen Fundus an neuen Ideen und Impulsen gebracht. Wir können eine Nachahmung nur empfehlen.“ Opernintendant und Instituts-Präsident hoffen, dass das Projekt Schule machen wird und zur Nachahmung anregt. Beide sind offen für weitere Ämterwechsel mit anderen Institutionen und Unternehmen.  

Ein weiterer positiver Effekt des Tausches: Beide Institutionen wollen zukünftig enger kooperieren – konkrete Projekte sind bereits jetzt geplant. Mehr zum Projekt erfahren Sie hier.

Maßgeschneiderte Seminare aus der Praxis für die Praxis

Das FKI – Führungskräfte-Institut unterstützt Fach- und Führungskräfte bei ihren täglichen Herausforderungen. Die Teilnehmenden bestimmen mit ihren Rückmeldungen dabei maßgeblich das Angebot – damit ist gewährleistet, dass die Veranstaltungen auch tatsächlich Themen beinhalten, die die Zielgruppe im Unternehmensalltag beschäftigen. Wie Sie als VFF-Mitglied profitieren, erfahren Sie im folgenden Interview mit Ilhan Akkus, Geschäftsführer des FKI.

VFF: Herr Akkus – könnten Sie uns in wenigen Worten erklären, wofür das FKI steht?

Akkus: Das Credo des FKI lautet „Unterstützung von Fach- und Führungskräften bei ihren täglichen Herausforderungen“. Das FKI geht Fragestellungen aus der Welt der Fach- und Führungskräfte nach und gibt die Erkenntnisse in Seminaren weiter. Zielgruppengerechte Formate für Mitglieder von Sprecherausschüssen und Betriebsräten gehören ebenso dazu wie Seminare mit einem breiteren Themenspektrum.

VFF: Welche Vorteile haben VFF-Mitglieder in Bezug auf das FKI?

Akkus: Der Seminarmarkt in Deutschland ist extrem groß. Das heißt, es gibt eine Unmenge an Anbietern. Googled man zum Beispiel die Begriffe „Zeitmanagement Seminar“, werden 416.000 Ergebnisse ausgeworfen – ein kompliziertes Unterfangen, den Richtigen zu finden, wenn man sich nicht mit einschlägigen Kriterien auf die Suche begibt. Das Gros unserer „Kunden“ sind Mitglieder in Verbänden, die sich in der Führungskräftevereinigung ULA organisiert haben – also eben auch VFF-Mitglieder. Sie haben vier Vorteile:

  • Exklusive Konditionen: Mitglieder zahlen einen deutlich reduzierten Seminarbeitrag. Zum Beispiel beim Seminar „Verhandlungstraining“ 545 statt 745 Euro, was in den meisten Verbänden in etwa dem Jahresbeitrag entspricht, bei einigen sogar deutlich höher liegt.
  • Kleine Gruppen mit garantiertem Lernerfolg: Bei uns ist der gezielte Input, den unsere Teilnehmer erhalten – in Teilen durchaus auch bezogen auf ihre individuellen Bedürfnisse – oberstes Gebot. Formate mit mehr als zwölf Teilnehmern sind daher die Ausnahme.
  • Erfahrene Trainer/innen aus der Praxis: Wir achten darauf, dass unsere Referierenden einen guten Mix aus theoretischen und praktischen Erfahrungen aufweisen.
  • Lerntransfer in den Arbeitsalltag: Das FKI ist die Servicegesellschaft der Führungskräfteverbände. Dadurch gibt es einen automatisierten bzw. institutionalisierten Austausch mit den Mitgliedern. Ihre Anregungen haben maßgeblichen Einfluss auf das FKI-Programm. Das Feedback auf zahlreiche Vortragsveranstaltungen und Events in Unternehmen oder Rückmeldungen auf aktuelle Meldungen und Beiträge in Publikationen liefern die Basis für das FKI-Programm. Das wiederum gewährleistet, dass wir die Themen besetzen, die im praktischen Unternehmensalltag präsent sind. Das FKI ist kein „Massenveranstalter“. Unsere Formate sind eher darauf ausgelegt, dass ein Transfer in den Arbeitsalltag garantiert wird, als die gesamte breite Palette mit allen möglichen Themen anzubieten.

VFF: Haben die FKI-Seminare Fortbildungscharakter?

Akkus: Ja, viele unserer Veranstaltungen dienen der Fortbildung. Die Kosten werden daher in den meisten Fällen durch die Arbeitgeber getragen.

VFF: Vielen Dank für dieses Interview, Herr Akkus.

Mehr zu den Angeboten des FKI finden Sie auf dessen Website.

Digital erfolgreich wegen guter Führung?


Welchen Anteil haben Führungskräfte am Digitalisierungsfortschritt in der Arbeitswelt? Was können Konzernmanager von Start-ups lernen – und was macht gute Führung im Digitalzeitalter überhaupt aus? hr performance, die Zeitschrift für digitales Personalmanagement, hat nachgefragt bei den Vorsitzenden der Unternehmenssprecherausschüsse der T-Systems und der Deutschen Telekom. Stefanie Kreusel* und Roland Angst** setzen sich für die Belange der Führungskräfte im größten europäischen Telekommunikationsunternehmen ein.

Warum Führungskräfte nach Auffassung von Stefanie Kreusel einen immensen Anteil am Digitalisierungsfortschritt haben, weshalb Roland Angst es für so wichtig hält, dass Führungskräfte mit den Herausforderungen und Veränderungen der digitalen Welt vertraut sind, sowie Antworten auf viele weitere Fragen zum Thema erhalten Sie hier. (Das Interview ist erschienen in hr performance 2/2018, www.hrperformance-online.de)

* Aufsichtsratsmitglied Deutsche Telekom und T-Systems und Vorsitzende des Unternehmenssprecherausschusses der T-Systems, 2. Vorsitzende des VFF und Bundesvorsitzende unseres Partnerverbands syntra.
** Vorsitzender des Konzernsprecherausschusses der Deutschen Telekom und stellvertretender Bundesvorsitzender syntra.

Der optimale Stil bei der Projektleitung

 

In Projekten stoßen verschiedenste Charaktere mit unterschiedlichsten Verhaltensweisen aufeinander. Dies gilt auch für denjenigen, der das Projekt leitet: Jede Führungskraft führt anders, reagiert unterschiedlich auf die einzelnen Teammitglieder, manchmal auch variabel und situationsabhängig gegenüber ein und demselben Mitarbeitenden. Was aber macht gute Führung in Projekten aus? Leadership Insiders schreibt auf der Website unseres Dachverbandes, der ULA, über den optimalen Führungsstil in Projekten.

 

 

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