Mit dem Betriebsrätestärkungsgesetz, das die Große Koalition kurz vor Weihnachten 2020 auf den Weg gebracht hat, soll unter anderem eine dauerhafte Möglichkeit für die Teilnahme an Betriebsrats- und Sprecherausschusssitzungen mittels Video- oder Telefonkonferenz geschaffen werden. Gerhard Kronisch, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, kommentiert diesen Vorstoß hier.

Die Corona-Pandemie hat all unsere Lebensbereiche auf den Kopf gestellt, unter anderem auch die Arbeitswelt. Beispiele sind die Metamorphose des Onlinemeetings vom notwendigen Übel interkontinentaler Arbeitsgruppen zum etablierten Format für den Austausch von Mitarbeitern, die sich – aus welchem Grund auch immer – nicht persönlich treffen können oder wollen. Aber auch die Ausbreitung und gleichzeitige Entzauberung des Homeoffice, das sich für viele Arbeitnehmer nicht als utopische Entfesselung von den Zwängen der Präsenzkultur, sondern als sehr realer Bestandteil einer nicht weniger fordernden Arbeitswirklichkeit entpuppt hat – mit handfesten Vor- und Nachteilen.

Die Große Koalition hat kurz vor Weihnachten den Gesetzgebungsprozess für einige rechtliche Veränderungen auf den Weg gebracht, die diesen und anderen Veränderungen der Arbeitswelt im Hinblick auf die betriebliche Mitbestimmung Rechnung tragen sollen. Mit dem Betriebsrätestärkungsgesetz soll unter anderem eine dauerhafte...

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Unser Dachverband ULA und der Bundesverband Mitarbeiterbeteiligung - AGP begrüßen die Ankündigung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), die Anhebung der steuerlichen Freigrenzen für Mitarbeiterkapital-beteiligungen umzusetzen und fordern schon jetzt einen Fahrplan für die Umsetzung. Bildquelle: Gerd Altmann / pixabay.com

Unser Dachverband ULA – Vereinigung der Deutschen Führungskräfteverbände und der Bundesverband Mitarbeiterbeteiligung - AGP begrüßen die Ankündigung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), die Anhebung der steuerlichen Freigrenzen für Mitarbeiterkapitalbeteiligungen umzusetzen. In einem gemeinsamen Schreiben an die Abgeordneten und beteiligten Bundesminister fordern die Verbände schon jetzt einen Fahrplan, damit die Steuerfreibeträge zu Beginn der nächsten Legislaturperiode auf mindestens 3.600 Euro jährlich erhöht werden können. Eine breit angelegte staatliche Informationskampagne solle Unternehmen und Arbeitnehmer zudem für die Chancen der Mitarbeiterkapitalbeteiligungen stärker als bislang sensibilisieren.

Die Politik habe die Notwendigkeit besserer Rahmenbedingungen für die Mitarbeiterbeteiligung durchaus erkannt und sich mit zum Teil weitreichenden Vorschlägen zu Wort gemeldet. „Diese Entwicklung ist erfreulich, es fehlt bislang aber an der Umsetzung“, so AGP-Geschäftsführer...

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In seinem Editorial in der Juni-Ausgabe der ULA-Nachrichten schreibt Dr. Roland Leroux, Präsident unseres Dachverbands, über den aus seiner Sicht ersten gemeinschaftlichen Aufbruch Europas seit Jahren. Bildquelle: Ulrike Leone / pixabay.com

‚Europa ist zurück‘ – so der Titel des Editorials von ULA-Präsident Dr. Roland Leroux in der Juni-Ausgabe der ULA-Nachrichten. In dem deutsch-französischen Vorschlag für einen 500-Milliarden-Euro-Rettungsfonds für in Not geratene EU-Länder sieht Leroux ein Signal für einen ersten gemeinschaftlichen Aufbruch seit Jahren. Mit dem Rettungsfonds betrete die EU Neuland, ohne dass das Verschuldungsverbot ausgehebelt werden müsse, da die jeweiligen Mitgliedstaaten die Garantien für den Fonds geben. Der Plan könne die Südländer zurück an Europa heranführen, weil zum ersten Mal wieder Solidarität gezeigt würde. Leroux sieht in dem Plan aber vorrangig die Botschaft, dass Probleme sich nicht lösen lassen, indem man vor ihnen – wie im Falle des Brexits – davonläuft oder man sich national abschottet: „Keine Krise wird im nationalen Alleingang bewältigt. Kein nachhaltiges Wirtschaftswachstum erreicht, wenn man sich voneinander abkoppelt. Protektionismus führt zur Verarmung, und Armut bedroht die Demokratie“, so der ULA-Präsident. Des Weiteren stellt er die Vermutung an, dass die Coronakrise Europa zu einem Neustart verholfen haben könnte, weil diese der Politik wieder Gewicht verliehen habe. Nachdem die Politik der Wirtschafts- und Finanzwelt seit 1989 die Führung überlassen habe, habe sie nun dafür gesorgt, dass etliche Menschenleben gerettet wurden. Nun appelliert er, dass beim Wiederaufbau nach Corona innovativ und nachhaltig vorgegangen werden müsse. Staatliche Hilfen für veraltete Technologien oder Geschäftsmodelle dürfe es nicht geben. Seiner Meinung nach käme Europa auf alten Wegen und mit alten Methoden nicht wieder auf das internationale Spielfeld zurück....

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Unser Dachverband ULA setzt sich in seinem Positionspapier für ein mobiles Arbeiten möglichst vieler Beschäftigter ein - zumindest dort, wo es sinnvoll ist. Bildquelle: Niklas Patzig/pixabay.com

COVID-19 hat vieles in der modernen Arbeitswelt möglich gemacht, das früher in Teilen von Politik und Wirtschaft für undenkbar gehalten wurde – insbesondere bezogen auf das mobile Arbeiten weiter Teile der Mitarbeitenden. Gemäß einer Befragung des Digitalverbands Bitkom von Mitte März 2020 haben infolge der Pandemie 49 Prozent der Berufstätigen ganz oder zumindest teilweise mobil gearbeitet (im Vergleich: vorher waren es nur zwölf Prozent). Unser Dachverband ULA setzt sich in seinem Positionspap...

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Unser Dachverband ULA befürchtet vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie eine zunehmende Rückkehr zur "traditionellen" Aufteilung der Familienarbeit. Bildquelle: Chuck Underwood /pixabay.com

Anlässlich des achten bundesweiten Deutschen Diversity-Tages am 26. Mai 2020 bekräftigt unser Dachverband ULA, dass in Zeiten von Corona eine „traditionelle“ Aufteilung der Familienarbeit nicht wieder einkehren dürfe. „Diversity ist auch eine Führungsaufgabe. Wichtig ist, Corona hierfür als Chance zu verstehen. Führungskräfte haben eine Vorbildfunktion und müssen tradierte Rollenbilder in Frage stellen. Dafür bedarf es gerade jetzt, wo dies noch nicht etabliert ist, eines Kulturwandels in den...

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