Leroux: ‚Europa ist zurück‘

In seinem Editorial in der Juni-Ausgabe der ULA-Nachrichten schreibt Dr. Roland Leroux, Präsident unseres Dachverbands, über den aus seiner Sicht ersten gemeinschaftlichen Aufbruch Europas seit Jahren. Bildquelle: Ulrike Leone / pixabay.com

‚Europa ist zurück‘ – so der Titel des Editorials von ULA-Präsident Dr. Roland Leroux in der Juni-Ausgabe der ULA-Nachrichten. In dem deutsch-französischen Vorschlag für einen 500-Milliarden-Euro-Rettungsfonds für in Not geratene EU-Länder sieht Leroux ein Signal für einen ersten gemeinschaftlichen Aufbruch seit Jahren. Mit dem Rettungsfonds betrete die EU Neuland, ohne dass das Verschuldungsverbot ausgehebelt werden müsse, da die jeweiligen Mitgliedstaaten die Garantien für den Fonds geben. Der Plan könne die Südländer zurück an Europa heranführen, weil zum ersten Mal wieder Solidarität gezeigt würde. Leroux sieht in dem Plan aber vorrangig die Botschaft, dass Probleme sich nicht lösen lassen, indem man vor ihnen – wie im Falle des Brexits – davonläuft oder man sich national abschottet: „Keine Krise wird im nationalen Alleingang bewältigt. Kein nachhaltiges Wirtschaftswachstum erreicht, wenn man sich voneinander abkoppelt. Protektionismus führt zur Verarmung, und Armut bedroht die Demokratie“, so der ULA-Präsident. Des Weiteren stellt er die Vermutung an, dass die Coronakrise Europa zu einem Neustart verholfen haben könnte, weil diese der Politik wieder Gewicht verliehen habe. Nachdem die Politik der Wirtschafts- und Finanzwelt seit 1989 die Führung überlassen habe, habe sie nun dafür gesorgt, dass etliche Menschenleben gerettet wurden. Nun appelliert er, dass beim Wiederaufbau nach Corona innovativ und nachhaltig vorgegangen werden müsse. Staatliche Hilfen für veraltete Technologien oder Geschäftsmodelle dürfe es nicht geben. Seiner Meinung nach käme Europa auf alten Wegen und mit alten Methoden nicht wieder auf das internationale Spielfeld zurück.

Den ursprünglichen Text lesen Sie hier (Seite 3).

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