Was macht erfolgreiche Führungskräfte aus? 10 Erwartungen von neuen Mitarbeitenden
Young Professionals sehen sich mit vielen neuen Herausforderungen konfrontiert, unter anderem auch mit den Erwartungen, die neue Mitarbeitende mitbringen. Wie verhalte ich mich also als Führungskraft, um neue Teammitglieder bestmöglich zu entwickeln?
Auch neue Mitarbeitende wollen von Anfang an in Projekte und Entscheidungsprozesse eingebunden werden, damit sie sich als Teil des Ganzen fühlen, das sie mit ihrem Beitrag beeinflussen können. Zudem wollen die meisten von ihnen Verantwortung übernehmen und eigenständig arbeiten. Das fördert ihr Selbstbewusstsein und schafft – adäquat dosiert – eine vertrauensvolle Atmosphäre und gegenseitigen Respekt. Insbesondere Mitarbeitende mit Erfahrung möchten ernst genommen werden. Ihre Eigenständigkeit wird dadurch gefördert, wenn ihnen verantwortungsvolle Aufgaben – zumindest da, wo es sich anbietet – übertragen werden. Weniger Kontrolle = mehr Zusammenarbeit auf gleichwertiger Ebene.
Darüber hinaus ist es wichtig, dass jeder Mitarbeitende den Sinn hinter seinen Tätigkeiten versteht. Die Führungskraft sollte daher immer auch eine klare Vision und die Ziele des Unternehmens aufzeigen, um Zugehörigkeit und Motivation zu schaffen. Jeder Mitarbeitende benötigt zudem eine ehrliche Einschätzung der eigenen Arbeit. Niemanden kann sich verbessern und weiterentwickeln, wenn der Vorgesetzte keine konstruktive Kritik anbringt. Hier gilt: Klares und transparentes Feedback steigert die Motivation. Insbesondere Neuankömmlinge können nur erfolgreich arbeiten, wenn ihre Führungskraft klar kommuniziert, was sie von ihnen erwartet. Das gibt Orientierung und Sicherheit.
Klarer Plan und professionelle Grenzen
Neue Mitarbeitende benötigen außerdem einen klaren Plan, definierte Ziele und die richtigen Informationen – also einen geordneten Einstieg und eine strukturierte Einarbeitung. Dabei sollte die Führungskraft auch immer der Mittler zu den relevanten Ansprechpartnern im Unternehmen sein, um die Teamzugehörigkeit zu stärken. Und, auch ganz wichtig: Der Vorgesetzte muss Mitarbeitenden immer wieder aufzeigen, wie sie sich weiterentwickeln können und ihr Wachstum unterstützen.
Last but not least ist es wichtig, professionelle Grenzen zwischen dem Berufs- und Privatleben zu ziehen. Empathie für den Mitarbeitenden als Privatperson ist zwar wichtig, aber eine zu enge Bindung kann die Objektivität der und das Vertrauen in die Führungskraft beeinträchtigen. Besser ist ein respektvoller Abstand.