ULA: SPD führt falsche Debatte

Als Irrweg kritisiert die ULA die von der SPD-Spitze vorgebrachten Vorschläge zur stärkeren Belastung von Leistungsträgern in der Steuer- und Sozialpolitik. Bildquelle: stux / Pixabay

„Die vom neuen SPD-Vorsitzenden Norbert Walter Borjans geforderte stärkere Belastung der Leistungsträger setzt das völlig falsche Signal, um den Wohlstand in Deutschland dauerhaft zu erhalten“, erklärt Dr. Roland Leroux, Präsident unseres Dachverbands ULA. Die Vereinigung der deutschen Führungskräfteverbände kritisiert damit die von der SPD-Spitze vorgebrachten Vorschläge zur stärkeren Belastung von Leistungsträgern in der Steuer- und Sozialpolitik als Irrweg. Die Vorschläge zielen darauf ab, dass Leistungsträger höhere Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlen sollen, indem die Beitragsbemessungsgrenze angehoben wird. Darüber hinaus soll die Beitragspflicht auf Kapitaleinkünfte ausgeweitet werden. Zuvor forderte die SPD bereits die Einführung einer Vermögenssteuer, einen höheren Spitzensteuersatz und eine Bodenwertzuwachssteuer.

„Die SPD führt die völlig falsche Debatte“, kritisiert Leroux. Der Vorschlag blendet nach Meinung der ULA die Folgen des demografischen Wandels aus und führt zu einer noch stärkeren Belastung der jungen Generation. Aus Sicht unseres Dachverbandes müssten aber alle drei Säulen gestärkt werden, um das Fundament für eine zukunftssichere Altersvorsorge zu legen, anstatt fruchtlose Debatten über noch mehr Umverteilung zu führen. Konkret schlägt die ULA den vollständigen Abbau des Solidaritätszuschlags und der Doppelverbeitragung bei der betrieblichen Altersversorgung sowie ein Umsteuern bei der Finanztransaktionssteuer vor. Diese konterkariere in der vom SPD-geführten Bundesfinanzministerium vorgelegten Form die langfristige kapitalgedeckte Altersversorgung gerade der Mittelschicht auf erschreckende Weise.

Im Rahmen ihrer Berichterstattung zum Thema haben die Welt und der Focus Dr. Roland Leroux zitiert.

Die vollständige Pressemitteilung der ULA finden Sie hier.

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