Unterschrift

Das Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern hat am 26.10.2022 entschieden: Ist die Unterschrift nicht leserlich, droht gegebenenfalls die Unwirksamkeit der Kündigung (Az.: 3 Sa 79/22). Bildquelle: Andreas Breitling / pixabay.com

Wie leserlich muss eine Unterschrift unter einer Kündigung sein und was ist eine Paraphe? Hierzu hat das Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern am 26.10.2022 entschieden: Ist die Unterschrift nicht leserlich, droht gegebenenfalls die Unwirksamkeit der Kündigung (Az.: 3 Sa 79/22). Wortwörtlich heißt es in dem Urteil: "Ob eine eigenhändige Unterschrift vorliegt, hängt nicht davon ab, ob aufgrund der Unterschrift schon bei Zugang der schriftlichen Erklärung die Person des Ausstellers für den Empfänger zweifelsfrei feststeht. Der Aussteller soll nur identifiziert werden können.“

Der Namenszug muss nicht zwingend lesbar sein, muss aber die Identität des Unterschreibenden ausreichend kennzeichnen. Dieser muss also individuelle und charakteristische Merkmale aufweisen, die nicht ohne Weiteres nachgeahmt werden können. Der Schriftzug muss die eines Namens und die Absicht einer vollen Unterschriftsleistung erkennen lassen – auch, wenn er nur flüchtig niedergeschrieben wurde und einen…

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Fußballschauen während der Arbeitszeit? Was erlaubt ist und was nicht, erklärt uns VFF-Rechtsexperte Gerhard Kronisch in unserem aktuellen VFF-Podcast. Bildquelle: S. Hermann & F. Richter / pixabay.com

Fußball wird aktuell in aller Welt ganz groß geschrieben. Viele Vorrundenspiele der Fußball-Weltmeisterschaft finden allerdings bereits in den Vormittags- oder frühen Nachmittagsstunden mitteleuropäischer Zeit statt. Für viele echte Fußballfans ein Dilemma, können sie das Fußballschauen doch nur schwer mit ihren Arbeitszeiten vereinbaren. Oder doch? Gerhard Kronisch, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, erklärt in diesem Beitrag, was erlaubt ist und was nicht.

Hier geht es zum aktuellen VFF-Podcast. 

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Energiesparmaßnahmen

Gerhard Kronisch, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, spricht in unserem aktuellen VFF-Podcast über das Für und Wider bei der Frage „Homeoffice oder nicht?“ bezüglich der Energiesparmaßnahmen der Bundesregierung. Bildquelle: Gerd Altmann / pixabay.com

"Heizt Du schon oder frierst Du noch?“ – diese Frage wird Ihnen in letzter Zeit sicherlich schon, wahrscheinlich eher scherzhaft gemeint, das ein oder andere Mal begegnet sein. Was aber geschieht nun, da die Temperaturen sinken werden und Geschäftsräume aufgrund der von der Bundesregierung beschlossenen Energiesparmaßnahmen nur noch auf maximal 19 Grad geheizt werden? Habe ich beispielsweise das Recht, im Homeoffice zu arbeiten, wenn mein Arbeitgeber die Heizung drosselt? Und kann andersherum flächendeckend Homeoffice vorgeschrieben werden, wenn der Arbeitgeber Energiekosten sparen und Büroräume schließen möchte? Muss er seinen Mitarbeitenden dann Energiekostenzuschüsse zahlen, damit sie zu Hause nicht frieren? In diesem Zusammenhang interessiert auch die grundsätzliche Frage, ob der Arbeitgeber verpflichtend Homeoffice verordnen darf. Diese spannenden Themen nimmt Gerhard Kronisch, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, in unserem aktuellen VFF-Podcast auf und wägt das Für und…

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