Fußballschauen während der Arbeitszeit? Was erlaubt ist und was nicht, erklärt uns VFF-Rechtsexperte Gerhard Kronisch in unserem aktuellen VFF-Podcast. Bildquelle: S. Hermann & F. Richter / pixabay.com

Fußball wird aktuell in aller Welt ganz groß geschrieben. Viele Vorrundenspiele der Fußball-Weltmeisterschaft finden allerdings bereits in den Vormittags- oder frühen Nachmittagsstunden mitteleuropäischer Zeit statt. Für viele echte Fußballfans ein Dilemma, können sie das Fußballschauen doch nur schwer mit ihren Arbeitszeiten vereinbaren. Oder doch? Gerhard Kronisch, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, erklärt in diesem Beitrag, was erlaubt ist und was nicht.

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Energiesparmaßnahmen

Gerhard Kronisch, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, spricht in unserem aktuellen VFF-Podcast über das Für und Wider bei der Frage „Homeoffice oder nicht?“ bezüglich der Energiesparmaßnahmen der Bundesregierung. Bildquelle: Gerd Altmann / pixabay.com

"Heizt Du schon oder frierst Du noch?“ – diese Frage wird Ihnen in letzter Zeit sicherlich schon, wahrscheinlich eher scherzhaft gemeint, das ein oder andere Mal begegnet sein. Was aber geschieht nun, da die Temperaturen sinken werden und Geschäftsräume aufgrund der von der Bundesregierung beschlossenen Energiesparmaßnahmen nur noch auf maximal 19 Grad geheizt werden? Habe ich beispielsweise das Recht, im Homeoffice zu arbeiten, wenn mein Arbeitgeber die Heizung drosselt? Und kann andersherum flächendeckend Homeoffice vorgeschrieben werden, wenn der Arbeitgeber Energiekosten sparen und Büroräume schließen möchte? Muss er seinen Mitarbeitenden dann Energiekostenzuschüsse zahlen, damit sie zu Hause nicht frieren? In diesem Zusammenhang interessiert auch die grundsätzliche Frage, ob der Arbeitgeber verpflichtend Homeoffice verordnen darf. Diese spannenden Themen nimmt Gerhard Kronisch, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, in unserem aktuellen VFF-Podcast auf und wägt das Für und…

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Gerichtsurteil

Trotz eines Betretungsverbotes nach einem Urlaub im Risikogebiet hat der Arbeitnehmer in diesem Fall Anspruch auf Vergütung. Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de

Erteilt ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer, der aus einem Coronarisikogebiet zurückkehrt, ein Betretungsverbot für das Betriebsgelände, obwohl der Arbeitnehmer entsprechend den verordnungsrechtlichen Vorgaben keiner Absonderungspflicht (Quarantäne) unterliegt, trägt er das Risiko des Annahmeverzugs. Das Bundesarbeitsgericht hat jetzt entschieden, dass der Arbeitnehmer seinen Anspruch auf Vergütung nicht verliert.

Im konkreten Fall ging es um einen Mitarbeiter, der während seines Urlaubs in die Türkei reiste, da sein Bruder verstorben war. Die Türkei war zu dieser Zeit als Coronarisikogebiet ausgewiesen. Vor der Abreise nach und nach der Ankunft in Deutschland unterzog er sich jeweils einem PCR-Test. Auch sein Arzt attestierte dem Arbeitnehmer Symptomfreiheit. Sein Arbeitgeber verweigerte ihm dennoch für die Dauer von 14 Tagen den Zutritt zum Betrieb und zahlte keine Arbeitsvergütung, hatte er doch zuvor in seinem Hygienekonzept festgelegt, dass Beschäftigte, die aus einem vom RKI…

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