ULA Deutscher Führungskräfteverband

Die neue Ausgabe der ULA Führungskräfte-Nachrichten ist da.

Die neuste Ausgabe der ULA-Nachrichten für Führungskräfte mit aktuellen Themen aus Wirtschaft, Politik und Recht ist da!

Folgende Schwerpunkte werden verhandelt:

  • Mitbestimmung: Nachbesserung bei Umwandlungsrichtlinie nötig
  • ULA-Sprecherausschusstag: Nachhaltige Führung schafft Perspektiven
  • Energiekrise: Streit um Laufzeiten von Kohle und Kernkraft (pro & contra)
  • Krieg in der Ukraine: ULA-Politik-Dialog Spezial mit Dr. Janis Kluge
  • Umfrage: Einkommen von Führungskräften
  • Mitgliederversammlung: Erste Präsenztagung nach Coronapause

Die aktuelle Ausgabe der ULA-Nachrichten finden Sie hier.

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Eröffnungsredner des ULA-Sprecherausschusstags 2022

Welche Fortschrittsbeschleuniger braucht Deutschland? Eröffnungsreden des Sprecherausschusstages (v.l.n.r.): Zhengrong Liu (Mitglied des Vorstands, Beiersdorf AG), Dr. Julia Kropf (Moderation), Dr. Christoph Gürtler (2. Vorsitzender VAA-Führungskräfte Chemie), Dr. h. c. Thomas Sattelberger (Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung), Roland Angst (ULA-Präsident). Bildquelle: ULA / Hans-Christian Plambeck

Spannende Impulse, Vorträge und Diskussionen gab es beim 11. Sprecherausschusstag unseres Dachverbands ULA - Deutscher Führungskräfteverband in Berlin: Am 19. Mai 2022 setzte die ULA in der Landesvertretung NRW mit ihrer Tagung unter dem Motto „Nachhaltig führen – Perspektiven schaffen“ ein Zeichen des Aufbruchs. „Den leitenden Angestellten kommt eine Schlüsselfunktion zu, wenn die Transformation der Wirtschaft gelingen soll. Führung bedeutet gleichzeitig Kommunikation. Nur wenn wir nachhaltig führen, wird es gelingen, Perspektiven zu schaffen“, erklärte ULA-Präsident Roland Angst in seiner Eröffnungsrede. Der Sprecherausschusstag bietet gewählten Vertretern der leitenden Angestellten und Führungskräften namhafter Unternehmen jährlich ein branchenübergreifendes Forum für den Austausch zu wichtigen Zukunftsfragen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Leadership. Der VFF war auch in diesem Jahr mit dabei.

Angesichts der aktuellen Krisen und Herausforderungen durch die…

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In der Mittagspause seine eigene politische Meinung zu äußern, ist absolut legitim. Aber wie weit darf ein Arbeitnehmer am Arbeitsplatz und in den sozialen Medien mit der freien Meinungsäußerung zu politischen Themen gehen? Bildquelle: Don McClain / pixabay.com

Derzeit beherrscht ein Thema nicht nur die tägliche Medienberichterstattung, sondern auch viele Gespräche im beruflichen und privaten Bereich: Der Krieg in der Ukraine. Wie weit darf ein Arbeitnehmer aber insbesondere im Job mit der freien Meinungsäußerung gehen?

Konkret ging es hier um einen Barkeeper, der in einem gehobenen Restaurant tätig war und sich in einem Instagram-Video über die Ukraine-Krise und pauschal über Russen geäußert hatte. Sein Arbeitgeber reagierte darauf mit sofortiger Kündigung. Dieser Vorfall gelangte bis ins ukrainische Außenministerium. Hier stellt sich für viele die Frage: Wie offen darf man eigentlich im beruflichen Umfeld die eigene politische Meinung oder gar Gesinnung äußern?

Auch am Arbeitsplatz gilt die Meinungsfreiheit gemäß Artikel 5 des Grundgesetzes. Wenn ein Arbeitnehmer also in der Mittagspause beispielsweise unterstreicht, dass er mit dem Ukrainekrieg nicht einverstanden ist, steht dies im Einklang mit seinen Grundrechten. Politische…

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